From Darkness to Death Remaster Album
Das erste, komplett eigene Album neu aufgelegt.
MUSIKYOUTUBEMETAL
Sephiroth
3/4/20263 min read


Dunkle Grüße!
Derzeit arbeite ich an einem ReRelease bzw. Remaster meines ersten Original Albums "FROM DARKNESS TO DEATH", dass im Dezember 2018 das Dunkel dieser Welt erblickte. Die erneute Veröffentlichung ist lose für Ende des Jahres 2026 geplant.
Auch wenn "HEAVY CHRISTMAS" natürlich mein erstes, veröffentlichtes Album war, bestand dieses nur aus Coversongs, die in ihrem Ursprung nichts mit Metal zu tun hatten. "FROM DARKNESS TO DEATH" dagegen lieferte vorwiegend originale Inhalte, sowie ein von den Hörern gefeiertes Cover von Frederic Chopin's Beerdigungsmarsch und war mein ganzer Stolz!
Es handelt sich um ein Konzeptalbum, das die Geschichte des Untergangs der Menschheit erzählt, vorangetrieben durch die drei Entitäten, die Dunkelheit, der Rachegeist Spectre und der Tod. Drei Urgewalten mit unbegreifbarer und unaufhaltsamer Macht. Während das Album kompromisslose und harte Seiten aufzeigt, kamen auch ruhigere Passagen zum Vorschein. Gestützt durch präsente Melodien und viel Abwechslung.
Das Album hat einfach alles, um richtig Stimmung zu machen und den Nerv eines jeden Metalheads zu treffen! Nur eine Sache hatte einige unschöne, unfertige Ecken und Kanten: Die Produktion. Da all meine musikalischen Werke in Eigenregime entstehen, bin ich nicht nur für das Komponieren und Einspielen zuständig, sondern auch für das Mixing und Mastering. Und gerade in diesen Bereichen tappte ich jahrelang am quasi minimal Möglichen, nahezu Laienhaftem. Und da ich immer nur sporadisch immer wieder mal zu diesem Teil der Musikproduktion kam, entwickelten sich meine Fähigkeiten nur langsam und manche -von mir heute als Fehler deklarierte - Schritte vor allem auch im Mastering, blieben gar über Jahre hinweg nahezu unverändert.
Entsprechend sind und bleiben die Songs zwar allesamt sehr gut, transportieren aber nicht das brachiale, krachende Gefühl, die Knochenzerschmetternden Schlagzeugschläge und die beißenden Gitarrensounds, die man von anderen, professionellen Metalproduktionen kennt. Ein schlechter Mix macht einen guten Song zwar nicht schlecht, aber unter Umständen deutlich weniger angenehm anzuhören. Dieses Problem gehe ich nun mit dem Neurelease an!
Ich konnte die letzten Wochen nutzen, um sämtliche Rhythmus und Lead-Gitarren neu aufzunehmen. Ein paar Passagen müssen noch einmal neu aufgenommen werden, da sie noch nicht meinen Ansprüchen genügen, aber über 90% dürfte in diesem Bereich nun vollendet sein.
Einige, wenn nicht alle Gesangspassagen werden ebenso noch neu aufgenommen und einige Synthsounds durch andere ersetzt.
Warum neue Aufnahmen und Sounds, wenn doch die Produktion das Problem war?
Zu einer Produktion gehört eben auch die Aufnahme von Gesang und Instrumenten. In diesem Bereich waren es bei mir immer schon die Gitarren, die mir etwas Kopfzerbrechen bereiteten bzw. die generelle Soundfindung in einem schier unendlichen Pool der Möglichkeiten heutzutage den Gitarrensound der eigenen Vorstellung anzupassen - sowohl am Gitarrenverstärker samt Effekten selbst, als auch durch Soundabnahmeoptionen.
Während "HEAVY CHRISTMAS" noch auf McGyver Art unter miesen, akustischen Bedingungen in meinem damaligen Arbeitszimmer traditionell über einen Amp (Laney Ironheart Studio) und ein Abnahmemikro (Shure SM57) den Weg in meine Produktionssoftware fand - bei vergleichsweise geringer Lautstärke, um die Nachbarn nicht zu sehr auf die Palme zu bringen, was im Umkehrschluss die Röhren des Amps nicht genug ansteuerte, um wirklich brachial klingen zu können, nutzte ich für "FROM DARKNESS TO DEATH" zwar denselben Amp, aber dieses Mal übertrug ich den Sound über die Kanäle des Amps direkt an den PC und emulierte dort dann die Lautsprecher. Beides führte nur zu bedingt guten, aufgenommenen Gitarrensounds die mit meinem Mixingskills auch nur bedingt verbessert werden konnten.
Heute nutze ich einen Kemper Amp, mit im Gegensatz zu früher deutlich verfeinerten Gitarrensounds, was eine deutlich angenehmere, qualitativ höherwertige und verlustfreie Aufnahme erlaubt.
Auch mein damaliges Mikrofon für die Gesangsaufnahmen war qualitativ eher im unteren Segment anzusiedeln und auch hier waren natürlich die akustischen Bedingungen in meinem Arbeitszimmer maximal Minimalistisch effizient. Zudem kommt, dass ich damals wenig bis gar nicht guteral, also verzerrt gesungen habe, die Techniken also nicht so gut beherrschte, wie heutzutage, wo ich seit einigen Jahren den Gesang meiner Band VICIOUS INTENTIONS mitsamt meinem Bassisten komplett übernommen habe, statt auf dedizierte Sänger zu setzen.
Diese und auch weitere Dinge haben sich weiterentwickelt. Neue, qualitativ höherwertige Synthsounds befinden sich ebenso in meinem VST (Virtual Instrument) Repertoire, was ein ganz neues Erlebnis für den ReRelease von "FROM DARKNESS TO DEATH" verspricht.
Dazu nehme ich mir dieses Mal mehr Zeit für Mix und Mastering - meine vergangenen Albumreleases erfolgten meist wenige Wochen nach Vollendung der Aufnahmen, mit entsprechend wenig Zeit für die danach folgenden Produktionsschritte. Bereits jetzt klingen die Songs deutlich härter und angenehmer fürs Ohr, als sämtliche meiner Produktionen der Vergangenheit.
Ich lehne mich also nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dies wird eine DEUTLICH größere Sache, als zuvor!
Über weitere Updates werde ich euch natürlich informieren, solange die Updates erwähnenswert sind. Bis dahin hoffe ich, eure Vorfreude etwas angeheizt zu haben, sodass ihr mit ebenso viel Spannung und Vorfreude wie ich auf den Release blicken könnt!
Keep your head banging!
Sephiroth



